Dienstag 18. Dezember 2018
Göttweig im Wandel der Zeit

Gründung

Der hl. Altmann (1015/1020-1091), seit 1065 Bischof von Passau, gründet Stift Göttweig im Jahr 1083 als Doppelkloster, das elf Jahre nach der Regel des Hl. Augustinus lebt und ab 1094 nach jener des Hl. Benedikt.

Mittelalter

Im 15. Jahrhundert folgte die zweite große Bauperiode, aus der Krypta und Chor der Stiftskirche, der Chor von St. Blasien und die gotische Burg stammen.

Barockzeit

Die barocke Hochblüte in Göttweig ist untrennbar mit dem Namen von Abt Gottfried Bessel (1714-1749) verbunden, dem 50. Abt von Göttweig. Sein größtes Werk ist der Neubau des Stiftes, der nach der Brandkatastrophe 1718 notwendig geworden war.

19. und 20. Jahrhundert

Nachdem die Zeit des Josephinismus und der Franzosenkriege beträchtliche Einschnitte für das Stift brachte, begünstigte die Wiedereröffnung der theologischen Hauslehranstalt 1804 das geistige Leben der Göttweiger Mönche.

Jüngere Geschichte

Den Äbten Edmund Vasicek (1947-1949), Wilhelm Zedinek (1949-1971) und Benedikt Ramoser (1971-1973) gelingt mit ihren Mitbrüdern das unmöglich Scheinende: Unter schwierigsten Bedingungen stellen sie die selbständige wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schwer geschädigten Stiftes wieder her - Göttweig blüht von Neuem auf.

 

Unter Abt Clemens Lashofer (1973-2009) verdoppelt sich der Personalstand, das Stift kann zusätzlich zu seinen Aufgaben neue Aktivitäten beginnen. 1969 wird durch den späteren Wiener Erzbischof Hans Hermann Kardinal Groër die Wallfahrt in der Stiftspfarre Maria Roggendorf erneuert, 1991 kann das Stift an der Wallfahrtskirche ein Priorat begründen, das im Dezember 2005 als selbständiges Kloster errichtet wird.

 

Im Jahr 1978 beginnt eine intensive Gesamtrestaurierung des Göttweiger Klosterkomplexes, die zum größten Teil mit der Renovierung der Erentrudiskapelle 2003/04 zum Abschluss gekommen ist. Anlässlich des 900-jährigen Stiftsjubiläums wird 1983 das Exerzitienhaus St. Altmann eingeweiht und 1999 - anstelle des Sängerknabenkonvikts - ein Jugendhaus eröffnet.

 

Gemeinsam mit der Wachau, der historischen Altstadt von Krems und dem Stift Melk erklärt die UNESCO das Stift Göttweig im Jahr 2001 zum Weltkulturerbe.

 

Am 14. August 2009 wird Columban Luser zum 65. Abt von Göttweig gewählt. Gemäß seinem Leitwort "Communio" führt er das Stift und die klösterliche Gemeinschaft in den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit.

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