Dienstag 18. Dezember 2018

Versuch einer Bildbeschreibung

13.12.2018, 08:17 Uhr
Adventkranz

Die Hoffnung steigt von Licht zu Licht,
die Botschaft gibt uns Zuversicht:
Die Unmenschlichkeiten gehn bald zu End,
denn Gott kommt als Mensch: Es ist Advent.

1. Gott steckt uns den Ehering an alle Jahre,
umwirbt uns zur Ewigkeit jedes Jahr neu.
Der Kranz und der Ring und die Liebe, die wahre,
die haben kein Ende, und Gott bleibt uns treu.

2. Violett ist der Alltag und nüchterne Prosa,
weil Unrecht auf Erden so oft überwiegt.
Doch dann erscheint mittendrinn plötzlich ein Rosa,
weil Freude im Hoffenden alles besiegt.

3. Die Botschaft vom Himmelreich wird immer dichter,
und jedes Jahr schauen wir ganz kurz hinein,
denn auf dem Kranz brennen auch immer mehr Lichter
und gipfeln am Baum dann im strahlenden Schein.

4. Wir gehen hin zu dem Licht, Gott ist Begleiter.
Allmächtig und ewig ist, der mit uns geht.
Gebrochene Zweige, sie grünen noch weiter,
weil ewiges Leben ja gar nicht vergeht.

Noten dazu: http://www.sadg.org/#235

Der Mantel der Gerechtigkeit

06.12.2018, 09:06 Uhr
Wer Unrecht tut,
der hat – bildhaft gesprochen –
sein Gewand selbst verschmutzt (Jes 64,5).

Hingegen sind Heil und Gerechtigkeit,
die übrigens von Gott kommen,
wie ein Gewand,
mit dem Gott uns bekleidet,
und uns dadurch mit Freude erfüllt
(Jes 61,10).

Und
denen, die vom Tod errettet sind,
also allen, die an den Auferstandenen glauben,
zieht der Herr das Trauergewand aus
und umgürtet sie mit Freude
(Bar 5,1-2; Ps 30,4.12).

Ein Grund zur Freude, Hallo!
Halleluja!

(Gedanken zum zweiten Adventsonntag in Jahreskreis C)

Weltuntergang

29.11.2018, 08:18 Uhr
Die Sonne und der Mond verfinstern sich,
die Sterne fallen vom Himmel herunter,
die Hügel zerfließen
und der Himmel rollt sich ein.

Solche Bilder gibt es sowohl im AT (Jes 34,4; Joël 3,3-4)
als auch im NT (Mk 13,24-25; Lk 21,25; 2 Petr 3,10b.12b).

Alle diese Untergangssbilder zur Ankunft des Messias
kann man aber auch als Ende des Götzenkultes interpretieren,
d.h. des Angst machenden Aberglaubens.

Darum folgt auf all die zitierten Stellen das Endgericht als Befreiung:

Der Herr selbst kommt und rettet uns (Jes 35,3ff.).
Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet (Joël 3,5).
Die Glaubenden werden vereint (Mk 13,26-27).
Sie dürfen erhobenen Hauptes ihrer Erlösung entgegenschauen (Lk 21,28),
denn es folgt eine gerechte Weltenzeit (2 Petr 3,13).

Halleluja!

(Gedanken zum 1. Adventssonntag im Jahreskreis C)

Könige im Reich Gottes

22.11.2018, 08:12 Uhr
Die Nachrichten über Könige und Herrscher unserer Zeiten
belaufen sich zwischen Mord, Kriegen und Diktaturen.

Jesus lässt sich lieber umbringen, wenn es sein muss.
Das kann er.
Darin besteht seine majestätische Erhabenheit.

Im Vertrauen auf Gott
wird selbst das Sterben zu einem heiligen Hinübergehen.

Wer an den Auferstandenen glaubt,
der ist ruhig,
der steht drüber,
der ist „König“ mit Jesus.

Gott traut uns zu,
dass wir da mit seinem Sohn mitmachen können:
„Er hat uns zu Königen gemacht“ (Offb 1,6)

(Gedanken zum Christkönigssonntag im Jahreskreis B)

Gottes Zusage bleibt nicht aus

15.11.2018, 08:13 Uhr
Und wenn noch so vieles vor unseren Augen vergehen mag,

Gottes Wort ist seine Zusage an uns Menschen.
Diese Zusage vergeht nicht.

Selig, die diese Botschaft in ihr Leben eindringen lassen,
sie werden ewig leben.

(Gedanken zum 33. Sonntag im Jahreskreis B)

Elija und die hungernde Witwe.

08.11.2018, 08:34 Uhr
Der Herr schickt Elija zu einer Witwe
ins heidnische Sarepta

und berichtet ihm dabei,
dass er ihr bereits befohlen hat,
ihn zu versorgen.

Schade, dass diese Vorgeschichte
im Lesungstext ausgelassen wird.

Elija geht hin.

Trotz der lebensbedrohlichen Hungersnot
befiehlt er ihr, ihn zu versorgen.

Sie gehorcht.

Damit setzen im Grunde beide den göttlichen Auftrag um.

Gedanken zum 32. Sonntag im Jahreskreis B

Du wirst lange Leben

01.11.2018, 13:56 Uhr
Willst du lange leben,
deine Kinder heranreifen sehen
und auch deine Enkelkinder?

Es ist eine Freude, zu sehen,
wie der biologische Fachausdruck „Fortpflanzung“
konkret und persönlich wird.

Aber nicht nur in diesem Leben, sondern:
du bist zum ewigen Leben berufen!

Um diese ewige Freude zu erfahren,
brauchst du nur zwei Dinge zu tun:

Gott lieben (echt Freund sein)
und deinen Nächsten wie dich selbst.

Das zu verstehen ist zwar leicht
aber es im Alltag umzusetzen ist schwer.

Und dennoch so attraktiv.
Es beginnt mit dem Gottvertrauen.

(Gedanken zum 31. Sonntag im Jahreskreis B)
zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 19 20 21     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
BENEDIKTINERABTEI
A-3511 Stift Göttweig
Tel: +43.(0)2732.85581-0
Fax +43.(0)2732.85581-266
info@stiftgoettweig.at
BENEDIKTINERSTIFT GÖTTWEIG, A-3511 Stift Göttweig, Tel. +43.(0)2732.85581-0