Montag 20. August 2018

Die Leib-Christi-Diät

16.08.2018, 08:37 Uhr
Wollen Sie einen wirklich gesunden Stoffwechsel,
dann brauchen Sie auch die richtige Nahrung,
wie z.B. unverfälschte und vollkommene Liebe,
wenn möglich gewürzt mit ein wenig Humor
und auch mit einer Prise Bereitschaft zum Abenteuer.

Die Leib-Christi-Diät enthält vor allem
die vor ca. 2000 Jahren entdeckten Nährstoffe
unverfälschter und unbegrenzter Liebe.

Sie baut nachweislich Stress ab,
ist heilsam für das Herz,
begünstigt ein Abnehmen des Egoismus,
und revitalisiert tief unter der Haut die Fasern der Nächstenliebemuskeln.

Das Geheimnis zum Erfolg bei der Leib-Christi-Diät:
Den Leib Christi bedacht einnehmen.

Bedacht.

(Gedanken zum 20. Sonntag im Jahreskreis B)

Die globale Chance

09.08.2018, 08:14 Uhr
Beim Lesen über den Streit um „Brot“ und um „das wahre Brot“
übersieht man schnell, dass es gleichzeitig auch um etwas Anderes geht:
„Alle werden Schüler Gottes sein“ (Joh 6,45).

Wenn wir, Einheimische, denken,
wir müssten die Anderen in ihren Ländern
mit heimlichem Zwang „missionieren“
– das geht nämlich mit Geld recht leicht –,

bzw. wenn Migranten, die zu uns kommen, meinen,
sie müssten uns, Einheimische,
durch rücksichtsloses Aufdrängen ihrer Kultur „missionieren“,

dann sind Beide schlicht und einfach
Missachter der menschlichen Würde!

„Alle werden Schüler Gottes sein“ bedeutet nämlich:
Alle werden einander respektieren.
Das ist nun einmal so unter den gläubigen Juden, Christen und Muslimen,
weil sie einander als Geschöpfe Gottes anerkennen.

Ist das so schwer zu verstehen?

Wenn du jetzt mit „nein“ antwortest,
dann hast du die globale Chance erkannt!

(Gedanken zum 19. Sonntag im Jahreskreis B)

Lass dir keinen geringen Sinn deines wertvollen Lebens aufzwingen

02.08.2018, 08:01 Uhr
Wenn dir von oben herab gesagt wird,
mit € 150 im Monat solltest du auskommen,
du kannst dir dann aber nicht einmal ein Eis gönnen,
ohne woanders sparen zu müssen,
will dir dann nicht jemand den Sinn des Lebens aufzwingen?

Das Unrecht schreit zum Himmel,
es schreit aus dem Mund der in Armut unterdrückten Pensionisten,
es schreit aus dem Mund der Arbeit suchenden Arbeitslosen,
es schreit aus dem Mund der Leben suchenden Ertrinkenden,
es schreit zum Himmel,

und vom Himmel kommt die Antwort:
„Glaube nicht denen, die dir deinen Lebenssinn aufzwingen wollen.
Du bist genauso viel Wert wie jeder andere Mensch.
Das habe ich euch allen kundgetan.
Glaube nicht denen, die dir etwas anderes weismachen wollen.“

Diese Botschaft rettet zwar nicht unbedingt deinen vergänglichen Leib,
aber es rettet deinen gesunden Sinn dafür, was dein ewiges Leben wirklich wert ist.

(Gedanken zum 18. Sonntag im Jahreskreis B)

Den Überfluss für sich behalten?

26.07.2018, 12:25 Uhr
Nach der Brotvermehrung sind alle satt,
alle
satt.

Jesus sagt,
dass sie die übrig gebliebenen Brotstücke sammeln sollen,
„damit nichts verdirbt“ (Joh 6,12).

Er gibt aber keine Anweisung,
was sie damit machen sollen.

Wollte er es nur, damit sie die übrig gebliebenen Körbe zählen,
hätte er nicht gesagt, „damit nichts verdirbt“.

Was werden all die Satten bloß damit gemacht haben?

Es erinnert an das Manna in der Wüste:
Einige hamsterten das Manna –
für sich!
Da wurde es wurmig und stank (Ex 16,20).

Was sollen wir mit unserem Überfluss bloß machen?

(Gedanken zum 17. Sonntag im Jahreskreis B)

Die Minister

19.07.2018, 08:10 Uhr
Jesus setzt die Zwölf als seine Nachfolger ein.
Mose hat seinerzeit Josua zu seinem Nachfolger bestellt,
und zwar kurz vor seinem Tod.
Jesus tut es kurz vor der Speisung der 5000.

In beiden Fällen heißt es,
dass ansonsten das Volk
wie eine Herde ohne Hirte ist.

Und in beiden Fällen merken die neuen Hirten sehr bald,
dass sie Diener (Lateinisch „minister“) des Volkes sind.

Sie sind zwar Anführer (durch ihr Beispiel),
aber dazu gehört auch, das Volk zu ernähren.

Schlicht und einfach dienen.

(Gedanken zum 16. Sonntag im Jahreskreis B)

Welchem Prophet soll ich glauben?

12.07.2018, 08:38 Uhr
Amazja und Amos, zwei Propheten, streiten miteinander.

Amazja schickt Amos fort.

Was sagt Amos, bevor er geht?
Erstens bin ich kein vom König angestellter Reichsprophet wie du,
sondern von Gott dazu berufen, obwohl ich Viehzüchter und Förster bin,
und zweitens prangere ich das Unrecht eurer Oberschicht an,
die für die arme Landbevölkerung nichts übrig hat.

Noch Fragen?

(Gedanken zum 15. Sonntag im Jahreskreis B)

Er wundert sich über den Unglauben

05.07.2018, 08:21 Uhr
Jesus predigt auch in seiner Heimatstadt.
Seine Botschaft ist eine frohe Botschaft.

Dennoch nehmen seine Zuhörer Anstoß an ihm.

Wegen ihres Unglaubens kann Jesus dort kaum Wunder tun.
Und es heißt, dass er sich über diesen Unglauben wundert.
(Mk 6,6)

Nur wer eine wirklich frohe Botschaft verkündet
und dabei auf taube Ohren stößt,
der wundert sich über den Unglauben.

Wer stattdessen
sich ärgert, oder verzagt, oder depressiv wird,
weil er auf taube Ohren stößt,
der hat nicht eine wirklich frohe Botschaft verkündet.

(Gedanken zum 14. Sonntag im Jahreskreis B)
zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 17 18 19     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
BENEDIKTINERABTEI
A-3511 Stift Göttweig
Tel: +43.(0)2732.85581-0
Fax +43.(0)2732.85581-266
info@stiftgoettweig.at
BENEDIKTINERSTIFT GÖTTWEIG, A-3511 Stift Göttweig, Tel. +43.(0)2732.85581-0